Aufgabenstellung

Zu Beginn des Projektes sollte das Arria 10 SoC Development Kit in Betrieb genommen werden, um die korrekte Funktionalität des Development Kits sicherzustellen und eventuelle erste Probleme identifizieren zu können.

Nach erfolgreicher Erstinbetriebnahme des Development Kits soll nun die Intel ‘Video and Image Processing Suite’ (VIP-Suite) anhand eines Referenz-Designs auf dem Arria 10 getestet werden. In diesem Schritt muss die korrekte Funktionalität des DisplayPort IP-Cores verifiziert werden,  um für die nachfolgenden Teilziele ein stabiles Basis Design zu erhalten. Basierend auf den von Intel bzw. Bitec zur Verfügung gestellten Design-Examples soll ein simples Design erstellt werden, welches das Video-Signal durch den Arria 10 schleift und unverändert wieder ausgibt.

Im nächsten Schritt soll nun die bestehende Funktionalität des Basis Designs erweitert werden. Mithilfe eines Video-Clippers soll aus dem hochauflösende Video-Eingangssignal (des Displayport IP-Cores) , welches idealerweise eine Auflösung von 7680 x 4320 (8K)  bzw. 3840 x 2160 (4K) aufweist, ein Bildausschnitt herausgelöst werden und am Ausgang des Arria 10 DisplayPorts ausgegeben werden. Der Bildausschnitt soll dabei, je nach Einstellung des Video-Clippers, Auflösungen von 1920 x 1080 (Full HD) bzw. 1280 x 720 (HD) aus dem Eingangssignal herausschneiden können. Die Konfiguration des Video-Clippers in Größe des Ausschnitts sowie der Position können in diesem Schritt nicht zur Laufzeit rekonfiguriert werden.

Nach Verifizierung der korrekten Funktionalität des Video-Clippers sollen nun die herausgelösten Bildauschnitt zur Laufzeit in Größe und Position veränderbar sein. Die Einstellungen des Video-Clipper muss daher über Kontrollregister rekonfigurierbar sein.

Weiters soll nun das hochauflösende Video-Eingangssignal mithilfe der konfigurierbaren Video-Clipper auf mehrere, mit kleinerer Auflösung agierender Bildbereiche aufgeteilt werden. Diese Bildbereiche sollen dann über mehrere DisplayPort Ausgänge auf dem Arria 10 an einen DisplayPort-Receiver weitergereicht werden. Anstatt eines sehr teueren 8K  bzw. 4K Projektors können nun eine Vielzahl von preiswerteren Projektoren zum Darstellen des hochauflösende Videosignals verwendet werden.

Nach Abschluss der oben angeführten Teilziele, sollen weitere Videosignalverarbeitungsanwendungen erstellt werden. Diese werden vom Projektteam und dem Projektbetreuer in Kombination mit dem Projektauftraggeber entwickelt. Eine mögliche Anwendung wäre die Bildkorrektur in Winkel und eventuell Farbe, sodass die Projektoren über den Arria 10 angepasst werden können.

 

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